Tonmagnet Podcast 15 mit ‘Der kleine grüne Würfel’

Zweieinhalb Stunden lang um Kopf und Kragen reden – zu den Themen Status Quo und Zukunft von Netaudio und Netlabel, C3S, Nutzungsideologie von freien Lizenzen, dem neuen, alten Projekt Purer Luxus uvm., dazu Musik von unserem Label Der kleine grüne Würfel: Stoffel und ich zu Gast im Tonmagnet-Podcast der sympathischen Netaudio-Blogger Daniel und Jens. Unsicher, ob Ihr das zweieinhalb Stunden lang durchhaltet? Man kann das auch prima in Häppchen hören …

Leider ist die Audioqualität bisweilen ziemlich schlecht – zum einen mag das an Skype, über das wir das Interview geführt haben, liegen. Zum anderen mutmaßlich aber auch an einer fiesen, ungewollten Kompression auf unserer Seite. Man versteht aber trotzdem fast alles.

2 thoughts on “Tonmagnet Podcast 15 mit ‘Der kleine grüne Würfel’

  1. Henning

    Interessant. Auch und gerade für mich als Nicht-Musiknerd ein spannender Einblick in die Netlabel-Szene. Einziger Nachteil ist die Audio-Qualität von Marco und Stoffel, die erst ab Minute 75 so ist, dass man alles versteht – insbesondere wenn man nicht so im Thema drin ist und nicht alle angesprochenen Namen kennt und das unterwegs mit Umgebungsgeräuschen hört. Danke für den schönen Einblick! Was ich mich als Nichtauskenner in diesem Bereich ganz dumm frage: Warum brauchen Netzmusiker überhaupt ein (Net)label? Was ist der Vorteil gegenüber “wir stellen alles auf unsere Webseite und gut is”? Mag als Frage provokant klingen, ist aber interessehalber gemeint, da ich es wirklich nicht weiß.

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  2. Marco Post author

    Danke für Dein Feedback, Henning, freut mich und sicherlich auch Daniel und Jens von Tonmagnet.de sowie Stoffel.

    Zur Qualität: Ja, das ist schade, aber offensichtlich konntest Du ja trotzdem etwas aus dem Podcast ziehen. Keine Ahnung, was da genau Skype und die Technik auf unserer Seite geritten hat.

    Die Antwort auf Deine Frage ‘Warum brauchen Netzmusiker überhaupt ein (Net)label?’ geben wir u.a. im Aufmacher-Artikel unserer Kolumne der Kölner Stadtrevue, den Du hier findest. Dort heißt es

    “Obwohl die Musik kostenlos angeboten wird, betreuen und bewerben engagierte Netlabels ihre Künstler ähnlich professionell wie traditionelle Plattenfirmen. Netlabels stehen für ein musikalisches Profil und achten auf Qualität — auch technisch: vom Mix über das Mastering bis zum Artwork.”

    Wir sprechen bzw. ich spreche das auch im Podcast unter dem Stichwort ‘Kuratiertes Netlabel’ an. Heißt: Hier entwickelt jemand ein Profil, d.h. steht für einen Stil bzw. eine bestimmte Haltung und das, was man im Musikbereich (ich benutze hier absichtlich nicht das Wort ‘-Business’) ‘Artist & Repertoire (A&R)’ nennt, vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Artists_and_repertoire (und bitte nicht die deutsche Version dieses Artikels lesen, die ist völlig daneben – Nachricht an mich selbst: Überarbeiten!).

    Für Hörerinnen und Hörer entwickelt sich ein Label (sei es ein Netlabel oder ein traditionelles Plattenlabel) zu einer Art Marke für gute Musik, zu der sie immer wieder zurückkehren. Ähnlich wie in Deinem Bereich bspw. der Name Tim Pritlove oder Metaebene für gute bzw. qualitativ hochwertige Podcasts steht.

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