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Stadtrevue Netzmusik #12: Der Weltraum und die freie Musik

BR Space Night Logo

Logo der neuen Space Night (Verwendung mit freundlicher Genemigung des Bayerischen Rundfunks)

Die diesmonatige Netzmusik-Kolumne ist oniine im Stadtrevue-Blog. Es geht um … na? Klar, die Space Night, die vor wenigen Wochen mit einer neuen Website samt Upload-Tool für freie (und insbesondere GEMA-freie) Musik an den Start ging – und jedes verwendete Stück pauschal mit 150 Euro vergütet. Hier geht’s zum Artikel …

CC im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Ein kurzer Überblick

Creative Commons logoIn Zusammenhang mit dem in dieser Woche erfolgten Neustart der Space Night habe ich sowohl für meinen diesbezüglichen Blogartikel als auch für die Stadtrevue-Netzmusik nochmal zusammenrecherchiert, welche Sender bzw. Redaktionen im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit Creative Commons-Lizenzen arbeiten.

Dradio Breitband
Nutzt überwiegend freie, unter Creative Commons lizenzierte Musik. Die Sendung selbst wird im Footer mit “© Deutschlandradio” gekennzeichnet.

RBB Radio Fritz Trackback
Nutzt ebenfalls überwiegend freie, unter Creative Commons lizenzierte Musik. Die Sendung bzw. der Podcast steht unter Creative Commons CC-BY-NC-ND-Lizenz (siehe Beispiel – danke Marcus Richter)

ZDFinfo Elektrischer Reporter
Komplette Sendung steht unter Creative Commons (CC-BY-NC-SA)-Lizenz, siehe Impressum.

BR Quer
Bestimmte Beiträge werden seit April 2011 unter Creative Commons (CC-BY-NC 3.0 DE) lizensiert.

NDR Zapp und Extra 3
Bestimmte Beiträge werden unter Creative Commons CC-BY-NC-ND lizenziert. Hier hat Meike Richter aufgeschrieben, warum der NDR das macht. (Danke Henning)

BR Space Night
Nutzt seit Februar 2013 überwiegend Creative Commons-lizenzierte und weitere gemafreie Musik – mehr hier.

#ZDFcheck- Der Faktencheck von heute.de in Zusammenarbeit mit Wikimedia
Nutzt für alle neu erstellten Texte der Microsite der Sendung die Creative Commons CC-BY-Lizenz:

Alle für die Microsite des ZDF neu erstellten Inhalte werden von den Rechteinhabern unter der Lizenz Creative Commons Attribution (CC-by) 3.0 Unported lizenziert, die eine Nachnutzung für jedermann erlaubt. Das gilt für alle neu erstellten Texte, Grafiken und Videos. Ausgenommen sind Inhalte aus dem Archiv des ZDF und von anderen Medien, die zur Verdeutlichung eines Themas beigestellt werden. (…) Quelle: zdfcheck.zdf.de/faq/

(Danke Fiete Stegers)

Update, 27. Oktober 2013

DRadio Wissen
Die Rubrik Wissensnachrichten steht komplett unter Creative Commons CC-BY-NC-ND:

DRadio Wissen stellt die Wissensnachrichten unter die Creative-Commons-Lizenz. Es ist gestattet, diese Nachrichten zu nichtkommerziellen Zwecken ohne Änderungen und unter Nennung des Urhebers weiterzuverbreiten. Dazu gehört auch die Einbindung in eigene Web-Seiten. (Quelle: DRadioWissen.de)

Fehlt etwas oder stimmt etwas nicht? Dann teilt es mir bitte über die Kommentarfunktion mit – danke!

Space Night: Web-Relaunch am 5. August – mit CC-Musik

Update, 7. August 2013

Mit ein wenig Verzögerung ist die neue Website inklusive Uploadmöglichkeit für Creative Commons (CC)-lizensierte bzw. gemafreie Musik soeben live geschaltet worden: spacenight.de

Wer die Nutzungsbedingungen aufmerksam liest wird feststellen, dass der Bayerische Rundfunk (BR) pro verwendeten Track einen Betrag von 150 Euro an den oder die Künstler/in zahlt. Wie unten bereits beschrieben interpretiert der BR bzw. die Space Night-Redaktion CC eindeutig nicht als Kostenloskultur.

Am Montag, 5. August 2013, wird der Bayerische Rundfunk (BR) eine erste Version der neuen Space Night-Website freischalten, auf der Musiker und Komponisten ihre Soundtracks für zukünftige, neue Folgen hochladen können. “Die ‘neue Space Night’ dürfte damit die erste Fernsehserie weltweit sein, bei der ein zentraler Bestandteil der Folgen – die Musik – durch die Community im Internet generiert wird”, teilt mir Redakteur und Projektleiter Thomas Hausner mit. Unter seiner Regie entstanden auch die vier bisherigen, überwiegend mit Creative Commons(CC)-Musik neuvertonten Space Night-Folgen.

Space Night. Quelle/Copyright: Bayerischer Rundfunk / ARD.

Space Night. Quelle/Copyright: Bayerischer Rundfunk / ARD.

Doch zunächst in aller Kürze das bisher Geschehene: Mitte Januar 2013 drohte dem Kultformat Space Night das Aus – gestiegene Kosten für die Ausstrahlungen der musikuntermalten Folgen wurden als Grund angegeben. Mithilfe einer engagierten Fangemeinde, zahlreichen, unter Creative Commons lizensierenden Netzmusikern, die ihre Musik zur Verfügung stellten, sowie durch das Engagement des BR-Redakteurs Thomas Hausner konnte das Format nach kurzer Pause wieder ausgestrahlt werden. Zunächst wurde eine, wenig später dann drei weitere Space Night-Folgen mit freier Musik vertont sowie weitere Folgen mit klassischer Musik des BR-Sinfonie-Orchesters. Diese laufen bis heute in nächtlicher Rotation im Bayerischen Fernsehen sowie auf BR Alpha .

Nun also der erste Schritt der Neukonzeption des Formats: Am 5. August 2013 geht unter SpaceNight.de eine neue Website an den Start, die in der ersten Version Musikern und Komponisten ermöglichen wird, Ihre Werke hochzuladen und somit das Prinzip der community-basierten Vertonung der Space Night fortführt. Ein Schelm, wer nun denkt, der BR wolle hier einen Selbstbedienungsladen für durch ihn kostenlos nutzbare Musik eröffnen. Von der Redaktion ausgewählte Tracks werden für die Nutzung lizensiert und adäquat vergütet – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Weiterhin werden auf der Website die vier überwiegend mit Creative Commons-Musik neuvertonten “alten” Space Night-Folgen zu sehen sein. Endlich, denn bisher musste man entweder die Nächte durchmachen oder auf diesen qualitativ eher schlechten (und nicht ganz legalen) Mitschnitt zurückgreifen:

Ab 1. November 2013 sollen dann die neuen Folgen mit über die Website hochgeladene Musik zu sehen sein. Doch Thomas Hausner hat noch mehr vor: “Die Qualität der bisher verwendeten CC-Musik bei der Neuvertonung ‘alter’ Space Night-Folgen war mit ausschlaggebend für das Projekt, die neuen Space Night-Folgen in HD und ebenfalls mit CC-Musik zu produzieren”, sagt er. Hausner ist bereits in Kontakt mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das bereits zugesagt hat, sein Filmaterial umfangreich zur Verfügung zu stellen, sowie mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Südsternwarte ESO.

Freuen wir uns also auf das, was noch kommt! Ich bleibe am Ball.

P.S.:

Offenlegung: Ich veröffentliche meine Musik unter CC und sie wurde bereits mehrmals in den neuvertonten Folgen der Space Night gespielt. Außerdem arbeite ich für das DLR.

P.P.S.: Dieser Artikel wurde am 30. Juli 2013 von Tobias Schwarz als Crosspost auf netzpiloten.de veröffentlicht.

re:publica 2013: Ein Resümee

Vorweg: Es war die bisher beste re:publica überhaupt und mein größter Respekt gebührt allen, die das möglich gemacht haben. Für mich gibt es nur ein Fazit: Alles, aber auch wirklich alles haben die Veranstalter und Organisatoren richtig gemacht.

Nach dem eher leichten und unterhaltsamen Panel des letzten Jahres “Tweeting from Space for the Digital public” konnte ich gemeinsam mit Geraldine und Sandra in diesem Jahr die Space-Sessions des Open Science Tracks kuratieren. Es wurde zwar nicht der große Wurf, den wir uns vorgenommen hatten – von geplanten neun blieben nur vier (oder, genauer gesagt, drei) Sessions übrig – doch die hätten besser nicht sein können. Beginnen wir mit einem meiner Highlights des Science Tracks:

Carolinas Blog und ihre Arbeit verfolge ich schon eine Weile mit großem Interesse – und habe mich sehr darüber gefreut, dass wir sie einladen konnten und sie, trotz der Tatsache, dass sie vor nicht allzu langer Zeit Mutter wurde, die lange Reise aus Südafrika gemeinsam mit ihrer Familie auf sich genommen hat. Großer Dank gebührt re:publica und Geraldine de Bastion, die die Einladung ermöglicht hat.

https://twitter.com/marco_t/status/331700934138793985

In Ergänzung zu ihrem Vortrag hier noch drei Medienbeiträge, die Ihr Euch auf jeden Fall ansehen bzw. anhören solltet:

3sat nano

https://twitter.com/marco_t/status/332612871504666624

https://twitter.com/dctp_tv/status/332023677837250560

Und als Netzmusiker gefiel mir der Astro-Sound-Hack Chromotone natürlich sehr gut:

https://twitter.com/marco_t/status/331705896298246144

Weiter ging es mit den Part Time Scientists: Diese beiden jungen Herren – Karsten Becker und Robert Böhme – und ihr fast 100-köpfiges, über den Erdball verteiltes Team, sind mit dem Mondrover Asimov einer der Favoriten im Wettbewerb um den Google Lunar XPrize. Ziel: Bis 2015 einen Rover auf dem Mond landen, dort mindestens 500 Meter fahren, High-Definition-Video und Bilder zur Erde senden. Das von Google ausgelobte Preisgeld beträgt im Maximalfall 30 Millionen US-Dollar. Wenn man nun bedenkt, dass der geplante Start mit einer russischen Trägerrakete vom Typ Dnepr eine ähnlich hohe Summe kosten wird, hat man in etwa einen Eindruck davon, dass die Part Time Scientists hier nicht nur enorme technische, sondern auch administrative Herausforderungen meistern müssen. Wenn Robert, Karsten und Team allerdings mit demselben Enthusiasmus zur Sache gehen wie bei Ihrem Talk auf der re:publica, bin ich mir sicher, dass sie es schaffen werden.

Unterstützt werden die Part Time Scientists vom DLR, genauer gesagt vom DLR-Institut für Robotik, das neben der Antriebstechnologie auch die intelligente, autonome Navigation auf Basis von Umgebungswahrnehmung beisteuert.

Letztlich dann noch mein eigener kleiner Beitrag namens “Space Science as a Creative Commons?“, der im Workshop-Bereich stattfand und daher nicht aufgezeichnet wurde. Die Folien gibt es hier:

Space science as a creative commons? from Marco Trovatello

Entgegen der Ankündigung habe ich für den Vortrag noch einiges zum Thema Open Access zusammenrecherchiert: Nach einem Blick auf den “großen Bruder” NASA und dessen Status quo in puncto Copyright law bzw. Non-Copyright und Public Domain habe ich mir den aktuellen Stand der Dinge in Europa angesehen – und bin zu Ergebnis gekommen, dass die European Space Agency bereits erfreulich frei und offen mit Daten ihrer Erdbeobachtungs-, Planetenforschungs- und Astronomiemissionen umgeht, in Bezug auf ihre eigenen (PR-)Medien allerdings in puncto freier Lizensierung noch nicht zum unter Creative Commons lizensierenden DLR aufgeschlossen hat.

Discussion following

Discussion following “Space as a creative commons?” talk. Image credit: republica, CC-BY.

In der anschließenden, kleinen Diskussionsrunde mit John Weitzmann (Creative Commons Deutschland, iRights.info), Paul Klimpel (iRights.info), Mathias Schindler (Wikimedia Deutschland), Kirsten Rulf (Autorin und Redakteurin, WDR/ARD Aktuell) und einigen anderen wurde zwar durchaus kontrovers, aber – zumindest meiner Meinung nach – auch sehr erkenntnisbringend debattiert. Ich habe hierzu einen separaten Artikel geschrieben.

Hojun Song’s Talk zur Open Source Satellite Initiative fiel leider aus, er schaffte es offenbar nicht rechtzeitig, dafür aber gab es ein Video-Interview mit Ai WeiWei.

https://twitter.com/marco_t/status/332161238903713792

Und sonst?

John Weitzmann lud zur Diskussion “Space Night Mission Control … GEMA, we have a problem. Fluch und Segen freier Inhalte in kommerziellen Märkten”: Das Team “Contra” in diesem von John moderierten Streit stellten Ellen Vorac , Label-, Musik- und Digitalvertriebsexpertin, und Volker Tripp, Jurist, Netlabel-Betreiber (ideology) und freier Journalist (Breitband), das Team “Pro”  stellten Luci van Org, Musikerin und Autorin, und ich in meiner Rolle als unter CC veröffentlichender Musiker und Netlabel-Mitbetreiber. Das Besondere an der Diskussion war das streng festgelegte Format, das einen etwaigen verbalen Schlagabtausch gar nicht erst zuließ, sondern durch per Stoppuhr gesteuerte Länge der Redebeiträge pointierte Thesen und Argumente hervorbrachte.

Space Night-Diskussion auf der rp13

Space Night-Diskussion auf der rp13: Links Team Pro (Luci van Org, Marco Trovatello), rechts Team Contra (Ellen Vorac, Volker Tripp). Bild: Andrea Schaub.

Das sah in etwa so aus:

Zunächst die These des Teams Pro (Luci,  Marco):

“Angesichts des Verschwimmens der Rollen im Musikgeschäft (keine klare Trennung mehr zw. Musiker, Texter, Produzent, Vermarkter etc.) sollten freie Inhalte ein Mittel sein, das allen Künstlern selbstverständlich zur Verfügung steht und nicht von überkommenen Verwertungsstrukturen ausgebremst wird.”

Es folgten jeweils vier Minuten Argumente von Team Pro und Team Contra, dann die These des Teams Contra:

“Freie Inhalte drücken Preise im Lizenz-Bundle-Geschäft und dienen für sehr bekannte Künstler dazu, sich auf Kosten anderer Aufmerksamkeit zu verschaffen”

Space Night-Diskussion, re:publica 2013

Space Night-Diskussion, re:publica 2013. Bild: Tobias Schwarz.

Dann wieder jeweils vier Minuten Argumente von Team Pro und Team Contra, spontane These des Moderators John Weitzmann, acht Minuten Schlussdiskussion, Ende. Das ganze ging zack-zack, kam ohne Polemik aus und war – so hoffe ich – für alle Beteiligten und Zuhörerinnen genauso erfrischend wie für mich. Leider auch hier keine Aufzeichnung, da es sich nur um eine kleine Session im Workshop-Bereich handelte.

Rezeptions-Overflow: Noch mehr Kultur, Science, Technologie, Politik …. meine weiteren persönlichen Glanzlichter (in keiner bestimmten Reihenfolge) waren …

… der Talk zum “Making of” des animierten Kurzfilms R’ha:

https://twitter.com/marco_t/status/331529520295317506

… Cory Doctorows Talk zu Digital Rights Management (DRM) und Computer in unseren Körpern:

… Mathias Schindler und der “Urheberrecht-Yeti”:

… Peter Kirn zu Mensch-Musik-Maschine Interfaces aus historischer wie heutiger Sicht:

https://twitter.com/marco_t/status/332976694363316225

… sowie etwa 50 verpasste Sessions, die ich ebenso interessant fand.

Und sonst noch?

https://twitter.com/SimSullen/status/331866308419399680

Abends Netlabel-Opa-Stammtisch, yeah!

Tonmagnet-Podcast zur Space Night

Vor genau drei Wochen haben Tobias Schwarz und ich uns an einem Freitagabend mit Daniel und Jens vom Tonmagnet-Podcast unterhalten – zum Thema Space Night. Doch hört selbst:

Diesmal kein Um-Kopf-und-Kragen-Reden wie bei der Folge zu Netaudio und dem kleinen grünen Würfel, sondern eher sachliches, nun ja, Sinnieren zu den Themen Öffentilch-rechtlicher Rundfunk, Urheberrecht, Verwertungsgesellschaften, und “Mutige Space Night-Redakteure”.

Nicht zuletzt ging und geht es auch um die Welle der Begeisterung im Netz zur “Rettung der Space Night”, bei der eine Facebook-Gruppe und ein Wiki eine zentrale Rolle spielten, sowie um eine kontroverse Diskussion. die John Weitzmann zurecht anstieß, um auch auf die Schattenseiten des Themas hinzuweisen.

Die von John dargestellte Problematik ist auch Thema eines Panels auf der re:publica 2013, doch dazu mehr ein einem späteren Blogeintrag.

Christian Grasse, der sich in Sachen Space Night ebenfalls sehr engagiert hat, konnte leider nicht teilnehmen – er war zum Zeitpunkt der Aufnahme in Urlaub.

Update:

1. Am Anfang des Podcasts sage ich: “Ich betreibe ein Netlabel …”. Das ist falsch. Richtig (und weniger egozentrisch) ist: “Gemeinsam mit Stoffel betreibe ich ein Netlabel …”.

2. Total vergessen: Herzlichen Dank an Daniel und Jens fürs Einladen und auch ganz generell für Ihren schönen Podcast (den ich auch hier schon mal gewürdigt habe).

Space Night: Es geht weiter …

Der Bayerische Rundfunk hat mir freundlicherweise gestattet, die Sendedaten der neu vertonten Space Night-Folgen zu kommunizieren. Momentan laufen ja in buntem Mix alte Earthviews-Folgen, teils neuvertont mit klassischer Musik des BR-Symphonieorchesters, teils die bereits bekannte Folge mit CC-Musik.

Wenn ich jetzt also richtig liege bin, sollte die erste von drei neuen, mit Creative Commons und weiterer, GEMA-freier Musik vertonte Folge am – Tusch! – 2. Juni 2013 laufen, Wiederholung dann am 7. Juni 2013, jeweils eine weitere neue “GEMA-freie” Folge dann am 15. und 16. Juni 2013. Natürlich kann es immer die ein oder andere Programmänderung geben.

Space Night. Quelle/Copyright: Bayerischer Rundfunk / ARD.

Space Night. Quelle/Copyright: Bayerischer Rundfunk / ARD.

P.S.: Space Night Website sowie Playlists wurden noch nicht entsprechend aktualisiert.

BR bestätigt Einsatz von CC-Musik in neuer Space Night

Nun ist es offiziell. In einer Pressemitteilung bestätigt der Bayerische Rundfunk nun, dass die SpaceNight mit Creative Commons-lizensierter Musik fortgesetzt wird. Darüber  berichtet auch Isarmatrose Tobias Schwarz in seinem aktuellen Blogartikel, der zudem einen guten Überblick über die aktuellsten Ereignisse gibt. Darüber, was genau Tobias, Christian Grasse, eine mutige SpaceNight-Redaktion, ich selbst und viele andere mit dieser schönen Entwicklung zu tun haben, wurde in den letzten Wochen ja viel gebloggt, getwittert und sonstwo gepostet.

Bild: Bayerischer Rundfunk.

Bild: Bayerischer Rundfunk.

Es ist somit an der Zeit, sich einfach nur zu freuen. Zwar ist in der BR-Presseinformation momentan nur von einem “Test” die Rede. Wenn jedoch einmal Fakten geschaffen sind – und zwar mit der ersten Folge in der Nacht von Montag auf Dienstag kommender Woche (heißt, Dienstag, 26.02.2013, 03:00 bis 06:00 Uhr) – wird es, so hoffe ich, ähnlich wie bei einem anderen öffentlich-rechtlichen Vorreiterformat laufen, nämlich dem unter CC-lizensierten Elektrischen Reporter, der momentan (wenn ich richtig liege) bereits in der dritten Staffel läuft.

20 Tracks verschiedenster Stilrichtungen, darunter meinen Infos nach einige mehr oder bekannte, aus Deutschland stammende Netlabels, werden für die erste, neuvertonte Folge der Space Night zum Einsatz kommen.

Also: Entweder Montag auf Dienstag Nacht durchmachen oder fix den Videorekorder programmieren!

Space Night und CC-Musik: So könnte es aussehen

Mit meinen bescheidenen Fähigkeiten habe ich mal – schnell und schmutzig – dieses kleine Video zusammengeschnitten.

Es zeigt Zeitraffer-Aufnahmen des NASA Crew Earth Observations Experiment auf der Internationalen Raumstation ISS. Diese sind gemeinfrei (siehe auch die Nutzungsbedingungen), d.h. sie unterliegen nicht dem Urheberrecht. Sie können frei heruntergeladen und frei verwendet werden. Die Musik stammt vom Netlabel ‘Der kleine grüne Würfel‘, das Stoffel und ich gemeinsam betreiben. Der verwendete Track von Finn Tark ist unter der Creative Commons CC-BY-NC-ND lizensiert und kann daher – zumindest meiner Ansicht nach – von einer nicht kommerziell arbeitenden, öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt wie dem Bayerischen Rundfunk unter Beachtung der Lizenzbestimmungen verwendet werden. Zusätzlich haben wir vom grünen Würfel, wie alle anderen Netlabels, die ihre Musik ins Spacenight-Wiki eingetragen haben, die Nutzung dort nochmal explizit erlaubt.

Wozu das ganze? Das Video soll demonstrieren, wie Weltraumbilder mit CC-Musik funktionieren – nämliich genauso gut wie mit GEMA-lizensierter Musik auch. In der Hauptsache geht es mir darum, das nicht nur von GEMA gerne verwendete Argument, man finde insbesondere unter der Musik ihrer Mitglieder bzw. den von ihr vertretenen (d.h. auch den ausländischen) Künstlern hochqualitative Werke: Natürlich gibt es diese dort. Genau so gibt es diese hochqualitativen Werke aber unter Creative Commons-Lizenz. Und auch das Auffinden dieser Musik ist mithilfe einschlägiger Podcasts, Blogs oder (Online-)Magazine keine große Schwierigkeit mehr.

Screenshot: NASA Crew Earth Observations ISS Footage. Bild: NASA.

Screenshot: NASA Crew Earth Observations ISS Footage. Bild: NASA.

Aber wem sage ich das: Der BR ist ja bereits (fast) überzeugt. Tobias Schwarz hat die aktuellen Ereignisse hier schön zusammengefasst. Und via Twitter kann man sich auch ein Bild machen.

Übrigens (und wen wundert es?): Auf Youtube bspw. findet man natürlich viele dieser Videos – nicht nur von der NASA Crew Earth Observation Group selbst, sondern auch von vielen anderen Usern. Einige nutzen sogar CC-Musik.

Willkommen zurück, Space Night – mit CC-Musik!

Erde und Mond, aufgenommen währender der D2-Mission. Bild: DLR, CC-BY.

Erde und Mond, aufgenommen währender der D2-Mission. Bild: DLR, CC-BY.

Als der Bayerische Rundfunk (BR) Mitte Januar 2013 das drohende Ende der Space Night, dem schon vor geraumer Zeit Kultstatus erlangenden Chill-Out-Nachtprogramm, verkündete, beteiligte ich mich spontan an einer kleinen Protestaktion. Unter den Beteiligten – und es waren nicht eben wenige – entwickelte sich rasch die Idee, die Space Night mithilfe von Creative Commons-lizensierter Musik zu ‘retten’, da steigende Produktionskosten aufgrund einer drohenden Erhöhung der GEMA-Gebühren zumindest eines der wesentlichen Probleme in puncto Fortführung des Formats darstellten.

Man organisierte sich schnell – allen voran Tobias Schwarz aka Isarmatrose, der eine Facebook-Gruppe aufsetzte, mehrere Blogartikel zum Thema veröffentlichte (u.a. im Autorenblog Carta), Radiointerviews gab und stets in engem Kontakt mit dem BR stand, sowie Christian Grasse, der einen offenen Brief an den BR verfasste. Ich bloggte zeitgleich ebenfalls etwas, setzte spontan ein Wiki auf und rief Netlabelbetreiber und Künstler dazu auf, dort freie Musik einzutragen, die durch die Space Night-Redaktion fortan genutzt werden könnte.

Schnell kam Bewegung in die Sache, dann ein Hin und her – nach der Einstellung zunächst eine BR-Pressemitteilung, die eine Neukonzeptionierung verkündete, dann ruderte BR Alpha-Programmdirektor Werner Reuss im Rahmen eines Zundfünk-Interviews, das später aus dem Netz genommen wurde, in puncto CC-Musik wieder zurück, gefolgt  von einer Ankündigung der Fortführung, die vieles unklar ließ. Und dann vermeldet Tobias Schwarz in seinem Blog heute folgendes:

“Der Bayerische Rundfunk (BR) hat sich dazu entschlossen, die bei den Fans sehr beliebte Kultsendung Space Night komplett mit unter Creative Commons (CC)-lizenzierter Musik (CC-Musik) zu produzieren. Damit ist über vier Wochen nach dem verkündeten Ende der Sendereihe nicht nur das Format gerettet, sondern auch ein von der Fangemeinde gewünschter Weg mit freien Inhalten gewählt worden.”

Eine tolle Nachricht, zumal es bisweilen wirklich nicht gut aussah. Die erste mit CC-Musik vertonte Folge wird bereits am Dienstag, 25. Februar 2012, von 03:00 bis 6:00 Uhr ausgestrahlt. An dieser Stelle mein herzlicher Dank an ‘Isarmatrose‘ Tobias Schwarz, dessen Einsatz diesen schönen Erfolg für die Netaudio-Szene möglich gemacht hat, aber ebenso an Christian Grasse, der das Thema sowohl mithilfe seines Blogs als auch seiner Netzmusik-Expertise von Beginn an begleitet hat und natürlich der Space Night-Redaktion. Und, nicht zuletzt: Herzlichen Dank an alle Netzmusiker, Netlabels und Musikenthusiasten, die Ihre Musik zur Verfügung gestellt haben oder die gute Sache einfach nur durch ihre Stimme unterstützt haben.

Update, 19.02.2013, 21.32 und 23:00 Uhr

Das Wiki bricht offensichtlich gerade mal wieder unter den durch die Medien- und Blogberichte verursachten erhöhten Zugriffen wohl eher aufgrund massiver Spambot-Zugriffe zusammen und läßt kein Speichern zu. - hier kann momentan leider nur Geduld empfehlen, leider handelt es sich nicht um einen High-End-Server

Ich habe das Wiki nun erstmal gesperrt, nur Sysops können derzeit (bzw. morgen, wenn der Provider die Sperrung aufgehoben hat) schreiben. Solltet Ihr Einträge vornehmen wollen, so meldet Euch bitte via mail at superpolar dot org.

Update, 19.02.2013, 22.10 Uhr

John Weitzmann, Jurist, Creative Commons (CC) Deutschland Legal Lead und irights.info-Mitarbeiter, hat sich in einem ausführlichen Blogartikel auf iRights.info äußerst kritisch zur Nutzung von CC-Lizenzen durch die Space Night geäußert. Nach erstem Durchlesen – ich bin kein Jurist und muss das sicher noch ein-, zweimal Lesen, um es zu verstehen – stellt Weitzmann das Szenario sehr negativ – aus meiner Sicht zu negativ – dar. Die unterschiedlichen Positionen zum Thema zeigen sich recht gut in den Kommentaren des aktuellen Netzpolitik.org-Artikels zum Thema. Ich habe dort auch gerade eben etwas gepostet, weil mich die ewige Diskussion ums Geld – hier mit den Stichworten ‘Preisverfall’, ‘Downsizing’, ‘Kosten drücken’ etc. – richtiggehend nervt. Wie ich hier, hier und hier (und wahrscheinlich an einem Dutzend anderer Stellen) schon mal schrieb: Vielen Musiker/innen, die unter CC veröffentlichen, geht es schlicht nicht um neue oder alternative Monetarisierungsmodelle, sondern eher um eine Aufmerksamkeitsökonomie und – im besten Fall – um die Kreativallmende, mit der sich auch der neugegründete Verein Purer Luxus beschäftigt.

Good bye Space Night – oder doch nicht?

(Unten gibt es mehrere Updates …)

Ich habe sie zwar lange nicht mehr geguckt, irgendwie liegt sie mir aber trotzdem am Herzen: Die Space Night auf BR Alpha bzw. früher im Nachtprogramm des ‘dritten’ Bayerischen Fernsehens. Das am 1. Juni 1994 gestartete Format ging mit seinem unvergleichlichen Mix aus geschmackssicher ausgewählter elektronischer Musik und Weltraumaufnahmen am 7. Januar 2013 letztmals auf Sendung – offenbar unter anderem aufgrund einer Gebührenreform der GEMA, die zu einer Erhöhung der Produktionskosten des Nischenformats führten, wie der Blog Research Institute und Thomas Stadlers Blog Internet Law berichten.

Erde bei Nacht (Mosaik). Bild: NASA/DLR.

Erde bei Nacht (Mosaik). Bild: NASA/DLR.

Obwohl ich als Online-Redakteur nur am Rande daran beteiligt war, so hat doch mein Arbeitgeber DLR bzw. meine Abteilung einiges an Footage für die Space Night beigesteuert – des öfteren waren beispielsweise auch Aufnahmen von DLR-Missionen bzw. Missionen mit deutscher Beteiligung zu sehen, für die es nun keine solche Plattform im klassischen TV mehr gibt.

Den wahrscheinlich bescheidenen Versuch, die Space Night mithilfe GEMA-freier Musik wiederzubeleben, möchte ich gerne unterstützen und verweise hier exemplarisch auf die guten Artikel und Aufrufe von von Christian Grasse, dem Kraftfuttermischwerk und RA Stadler.

Ferner erteile ich der Redaktion Space Night hiermit die ausdrückliche Nutzungserlaubns aller Tracks meines (CC-lizensierten) Albums (und in Kürze vielleicht auch des gesamtem Backkatalogs des kleinen grünen Würfels. da muss ich noch mit Partner und Gründer Stoffel sprechen).

Und nicht zuletzt würde ich mich im Rahmen meines Jobs dafür einsetzen, dass wir der Space Night noch viel, viel mehr Bildmaterial (sowohl Bewegtbild als auch Stills) zur Verfügung stellen. Dieses Footage lizensieren wir im DLR übrigens, solange es sich um ein alleiniges DLR-Copyright handelt, unter CC-BY – was ebenfalls gut zum von Christian Grasse aufgeschriebenen, netzaffinen Konzept passen würde.

Update (18.01.2013)

Christian Nitsche, Pressesprecher des BR, hat sich zum Thema geäußert. Man arbeite an einem neuen Konzept. Weiter heißt es:

“Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen zur Neugestaltung der GEMA-Beiträge mit der ARD. Fest steht, dass sich bei einer Fortführung der musikuntermalten “Space Night” die Kosten für die Ausstrahlung nach jetzigem Stand deutlich erhöhen würden. Jährlich ist von einem niedrigen siebenstelligen Betrag nur für die Musikrechte auszugehen. Diese Mehrkosten wären zu Lasten anderer Programmformate gegangen.”

Quelle: BR-Pressemitteilung (mittleriweile depubliziert)

Auf Nachfrage von Christian Grasse via Twitter bestätigte die BR-Pressestelle, dass es sich somit um mindestens eine Million Euro handele.

Update (21. Januar)

Nach interner Rücksprache will auch mein Arbeitgeber DLR die – in den letzten Jahren ein wenig eingeschlafene – Kooperation wiederaufnehmen.

Update (22. Januar)

Ich habe ein Wiki zur Sammlung GEMA-freier Musik für die SpaceNight aufgesetzt.

Update (23. Januar)

Wie verschiedene Blogs (Tobias Schwarz/Isarmatrose, Christian Grasse/Metawelle) und Medien (Heise, ARD Pressestelle) berichten, soll die SpaceNight fortgesetzt werden. Möglich wird das durch die Verwendung von Musik, an denen der BR die Rechte besitzt, allerdings prüfe man auch die Verwendung von unter Creative Commons lizensierter Musik, so BR-Pressesprecher Christian Nitsche in einer E-Mail an Tobias Schwarz.

Und nebenbei füllt sich das Wiki mit großartiger CC-Musik von allen Seiten.

Update (23. Januar)

Der Freitag hat soeben einen kritischen Artikel zum Thema SpaceNight und deren im Netz bereits an veschiedenen Stellen mehr oder weniger euphorisch verkündeter Rettung veröffentlicht. Der Beitrag legt das nahe, was viele – auch mich – in den letzten Tagen schon gedanklich beschäftigte: Welchen Aufwand wird würde der BR bzw. die entsprechende Redaktion betreiben müssen, um die eine neukonzipierte SpaceNight mit CC-Musik vertonen zu können? Neben Recherche-, Redaktions- und Produktionsaufwand ginge es in der Hauptsache – und das kenne ich von der CC-Komponente meines Jobs ganz gut – um fortwährendes Lizenzmanagement und rechtliche Prüfung. Christian Grasse hat sich ebenfalls bereits zum Thema geäußert. Eine ‘Rettung’ der Space Night durch CC-Musik wird unwahrscheinlicher.

Update (23. Januar)

Zuendfunk-Beitrag online: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/sendeschluss-die-space-night-verabschiedet-sich-100.html

Update (24.01.2013)

Der BR hat am 23. Januar nachmittags den Zündfunk-Radiobeitrag aus dem Netz genommen:

Einige Stunden später veröffentlichtete der BR eine Presseinformation mit dem Titel ‘Return of Space Night‘, die u.a. folgendes beinhaltete:

“BR-alpha tritt am Montag, 25. Februar, wieder in den Orbit ein und sendet die bekannten Folgen der “Space Night”. Das Bayerische Fernsehen wird ab dem Osterwochenende ebenfalls wieder die beliebten Folgen zeigen. Der Bayerische Rundfunk und die GEMA haben im Rahmen der laufenden Verhandlungen den Status der “Space Night” geklärt.”

Weiter heißt es:

“Derzeit laufen zwischen den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der GEMA Verhandlungen über die Nutzung der Musikrechte. Der BR wird weiterhin in Hörfunk und Fernsehen auch auf das hochqualitative Musikrepertoire der GEMA-Mitglieder zurückgreifen.”

In etwa zeitgleich veröffentlichte die GEMA eine Presseinformation, aus der dieser Absatz stammt:

“Derzeit laufen zwischen den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der GEMA Verhandlungen über die Nutzung der Musikrechte. Der BR wird weiterhin in Hörfunk und Fernsehen auf das hochqualitative Musikrepertoire der GEMA-Mitglieder zurückgreifen.”

Nein, ich habe nicht aus Versehen zweimal denselben Text eingefügt. Und ja, beide Pressemitteilungen verwenden – bis auf das Wort ‘auch’, das eine klitzekleine Türe offen läßt – exakt dieselbe Formulierung. Ein Schelm, wer denkt, dass BR und GEMA sich hier abgestimmt hätten. Weiterhin bemüht sich GEMA, in der Presseinformation klarzustellen, dass die Neukonzeption der Space Night eine “rein redaktionelle Entscheidung des BR” sei.

Was bleibt also? Ein netter Sturm im Wasserglas, den die Netaudio-Szene hier produziert hat? Vielleicht ja, vielleicht aber trozdem ein bisschen mehr. Obwohl CC-Musik derzeit keine wirkliche Alternative für die Space Night zu sein scheint (wie man dem offline gestellten Interview mit BR-Alpha-Chef Werner Reuß entnehmen konnte), hat mich die Schlagfertigkeit und Kraft, die die CC- und Netaudiogemeinschaft gezeigt hat, einmal mehr beeindruckt. Und auch wenn mein Dank der Gesamtheit gilt, so will ich doch noch einmal explizit Christian Grasse, Tobias Schwarz, aber auch den vielen Musiker/innen und Labels danken, die der Space Night ihre – Achtung, kfeine Ironie – “hochqualitativen Werke” zur Verfügung gestellt haben.

Und, damit das hier nicht unerwähnt bleibt: Die Verwendung klassischer Musik der, wie es in der BR-Pressemitteilung so schön heißt, ‘Klangkörper‘ des BR will man ja nun offenbar in die Tat umsetzen – und fügt als Beispiel ’2001 – Odyssee im Weltraum’ an. Toller Film, ja. Klassiker: auch, in jedem Fall. Aber: Wie ich hier schon mal schrieb, wird doch der Gegenstand der Raumfahrt schon oft genug uninspiriert mit abgenudelten Werken aus Klassik und Pop vertont – und hier bildete die BR Space Night eine schöne Ausnahme. Und wenn ich mir zeitgemäße Ambienttracks von Netlabels wie rec72 oder Clinical Archives zu Bildern aus dem Orbit und dem Deep Space vorstelle … aber lassen wir das.